Über mich

Herzlich willkommen auf meinem Blog! Ich heiße Thomas Götz und bin Jahrgang 1972, der bei spanischen Winzern eher als ein komplizierter gilt. Familienbedingt verbringe ich reichlich Zeit in Andalusien, wo ich mich um ein Grundstück mit vielen Olivenbäumen kümmere und daraus als Hobby eigenes Öl gewinne.

Eine weitere Leidenschaft gilt dem Wein. Deshalb betreibe ich seit 2016 diesen Blog über das Weinland Spanien. Hierfür besuche ich regelmäßig Weingüter von Süd bis Nord, vom Mittelmeer bis zum Atlantik.

Aus dieser Passion ist mittlerweile ein Beruf geworden: So bin ich als Weinautor, als Guide, als Moderator von Verkostungen und zudem beratend gegenüber Weingütern, Distributoren und Händlern tätig.

Der Duden definiert Blog als “tagebuchartig geführte Webseite”, und in diesem Sinne schreibe ich meine wöchentlichen Artikel: Je nachdem wie es kommt und wo ich gerade unterwegs bin, handeln sie von bedeutenden Winzern und kleinen Erzeugern, von traditionellen Bodegas und hippen Weinbars, von Tastings im privaten Kreis und großen Weinmessen, von günstigen und hochpreisigen Weinen und so fort.

Der Name Spaniens Weinwelten ist dabei ganz bewusst im Plural gewählt. Auf meinem Blog hat alles Platz: die jungen dynamischen WinzerInnen genauso wie das alte und etwas angestaubte Spanien. Das Arme wie das Reiche. Das Freakige wie das Kommerzielle.

Die Faszination am Wein geht für mich weit über den reinen Trinkgenuss hinaus. Wein ist Kontext: Er wird von Menschen und somit von zumeist spannenden Charakteren erzeugt. Er erzählt von Landwirtschaft, Handwerk und Technik, von harter Arbeit im Weinberg sowie von geologischen und geografischen Besonderheiten. Wein ist auch Design, Lifestyle und Business. Nicht zuletzt geht es um die Philosophie des jeweiligen Weinmachers, was das Thema insgesamt zu einer tiefgründigen und komplexen Angelegenheit macht.

Entsprechend kommen reine “bottle reviews” mit ihren zumeist exzessiven Auflistungen von Aromen für mich nicht in Frage. Ob ein Wein nach Himbeere oder Erdbeere, nach Feigenkuchen oder getrockneten Feigen riecht und schmeckt, ist mir relativ Wurst. Auf Kriterien wie Frische, Tiefe, Balance und Persönlichkeit kommt es mir hingegen an.

Ein Vorteil dieses Blogs ist sicher, dass ich nah dran am Land, seinen Winzern und Weinen bin und früher zudem als Autor, Redakteur und Journalist gearbeitet habe. In Berlin und Süddeutschland war ich viele Jahre in der Verlags- und Medienbranche in unterschiedlichen Positionen tätig. Ich habe unter anderem Bücher herausgegeben, auch einige selbst geschrieben und Radiofeatures für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk angefertigt. 

Nun also bin ich ziemlich viel in Spanien unterwegs, denn für meine Artikel will ich Weingüter vor Ort und Weinmacher persönlich kennenlernen. Ganz nach dem Motto: “Willst du einen Wein verstehen, dann begib dich in seinen Weinberg und unterhalte dich mit dem Winzer”. Ich bin mir auch nicht zu schade bei Mordshitze einen Tag lang bei der Weinlese mitzuhelfen, selbst wenn der Rücken schmerzt und mir vor Hitze schwindlig wird. Wein kann und darf auch anstrengend sein.

Mit Spanien habe ich außerdem Glück: Das Land mit dem weltweit größten Rebbestand hält ein schier unendliches Repertoire an Rebsorten, Klimazonen, Böden, Weinstilen und Weinmachern parat, für welche dieser Blog eine fortlaufende Bühne bietet.


Offenlegung

Wie eingangs erwähnt, bin ich im Weinsektor tätig: Ich betreibe unter anderem einen Weinblog für den Distributoren Vino & Alma, biete Weintouren für Spanien-Besucher an, moderiere Verkostungen und bin im Weinconsulting tätig.

Diese Beschäftigungen ändern nichts an den inhaltlich freien und unabhängigen Beiträgen auf meinem persönlichen Blog Spaniens Weinwelten. Ergo ist kein einziger Artikel auf diesem Blog bezahlt oder gekauft. Als Blogger, der einen journalistischen und ethnografischen Ansatz verfolgt, ist es für mich von elementarer Bedeutung frei in meinen Meinungen, Aussagen und inhaltlichen Gewichtungen zu sein.

Es kommt vor, dass ich für Blog-Artikel Gratismuster von Weingütern oder Weindistributoren erhalte. Wenn dies der Fall ist, dann mache ich es entweder im Text transparent oder informiere am Ende des jeweiligen Artikels darüber. 

In den meisten Fällen besuche ich Weingüter vor Ort. Für solche Besuche bezahle ich als Weinblogger nichts (die Reisekosten trage ich sehr wohl). Manchmal gibt mir ein Winzer die bei der Verkostung geöffneten Flaschen mit nach Hause, damit ich die Weine wieder probieren kann. Oft verhält es sich aber so, dass ich die Weine selbst einkaufe, um sie zuhause nachzuverkosten. 

Bezugslinks, die ich manchmal am Ende eines Beitrags setze, dienen einzig als ergänzende redaktionelle Information für die Leser und Leserinnen dieses Blogs. Es handelt sich weder um Affiliate-Marketing, noch werde ich von den Weinhändlern in irgendeiner Form dafür vergütet.