Über mich

Herzlich willkommen auf meinem Blog! Ich heiße Thomas Götz und schreibe seit 25 Jahren über Themen wie Musik, Kultur und Gastronomie. In Berlin und Süddeutschland war ich bis 2018 in der Verlags- und Medienbranche in verschiedenen Positionen tätig: Als Verleger habe ich Bücher herausgegeben, als Journalist einige selbst geschrieben und zudem Radiofeatures für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk angefertigt. Für sechs Jahre war ich ferner bei einem Verlag als Redakteur und im Marketing angestellt.

Dass ich einmal in Spanien lebe (teils) und über Wein schreibe (ausschließlich), hätte ich vor ein paar Jahren selbst nicht gedacht. Aber es ist tatsächlich so gekommen: Seit 2016 betreibe ich diesen Blog, und hierfür besuche ich regelmäßig Weingüter von Süd bis Nord, vom Mittelmeer bis zum Atlantik. Getreu dem Motto: “Willst du einen Wein verstehen, dann begib dich in seinen Weinberg und unterhalte dich mit dem Winzer”.

Aus einem anfangs ambitionierten Hobby ist ein Beruf geworden: Ich bin als freier Journalist, als Guide, als Moderator von (Online-)Degustationen und zudem beratend gegenüber Weingütern, Importeuren und Händlern tätig. Manchmal rufen mich auch spanische Bodegas an und fragen, ob ich ihnen schnell was für einen Messe- oder Webauftritt ins Deutsche übersetzen kann. Klar! Warum denn nicht?

Der Duden definiert Blog als “tagebuchartig geführte Webseite”, und in diesem Sinne schreibe ich meine Artikel: Je nachdem wie es kommt und wo ich gerade unterwegs bin, handeln sie von bedeutenden Winzern und kleinen Erzeugern, von traditionellen Bodegas und hippen Weinbars, von Tastings im privaten Kreis und großen Weinmessen, von günstigen und hochpreisigen Weinen und so fort.

Der Name “Spaniens Weinwelten” ist dabei ganz bewusst im Plural gewählt. Auf meinem Blog hat alles Platz: die jungen dynamischen WinzerInnen genauso wie das alte und etwas angestaubte Spanien. Das Arme wie das Reiche. Das Freakige wie das Kommerzielle. Das Industrielle wie das Handwerkliche.

Die Faszination am Wein geht für mich weit über den reinen Trinkgenuss hinaus. Wein ist Kontext: Er wird von Menschen und somit von zumeist spannenden Charakteren erzeugt. Er erzählt von Landwirtschaft, Handwerk und Technik sowie von geologischen und geografischen Besonderheiten. Wein ist auch Design, Lifestyle und Business. Nicht zuletzt geht es um Stil- und Geschmacksfragen und die Philosophie von Weinmachern, was das Thema insgesamt zu einer tiefgründigen und komplexen Angelegenheit macht.

Entsprechend kommen reine “bottle reviews” mit ihren zumeist exzessiven Auflistungen von Aromen für mich nicht in Frage. Ob ein Wein nach Himbeere oder Brombeere, nach Birne oder Ananas riecht und schmeckt, ist mir eher egal. Auf Kriterien wie Frische, Tiefe, Balance und Persönlichkeit kommt es mir hingegen an.

Mit Spanien habe ich außerdem Glück: Das Land mit dem weltweit größten Rebbestand hält ein schier unendliches Repertoire an Rebsorten, Klimazonen, Böden, Weinstilen und Weinmachern parat, für welche dieser Blog eine fortlaufende Bühne bietet.


Offenlegung

Wie erwähnt, bin ich im Sektor tätig: Ich schreibe unter anderem die Texte für das Weinmagazin des Distributoren Vino & Alma, moderiere (Online-)Verkostungen, bin im weitesten Sinne im Weinconsulting tätig und organisiere Spanien-Touren für Weinclubs, Unternehmen, Freundeskreise, etc. (sofern nicht gerade Corona ist).

All diese Beschäftigungen ändern nichts an den inhaltlich freien und unabhängigen Beiträgen auf meinem persönlichen Blog Spaniens Weinwelten.

Als Blogger, der einen journalistischen und ethnografischen Ansatz verfolgt, ist es für mich von elementarer Bedeutung frei in meinen Ansichten, Aussagen und inhaltlichen Gewichtungen zu sein. Wenn ich zum Beispiel einen Wein als großartig, spannend, hochfein, elegant oder sonst wie bezeichne, dann nicht, weil mich irgendjemand dafür vergütet, sondern einzig, weil es meine persönliche Meinung ist. Folglich ist kein einziger Artikel auf diesem Blog bezahlt oder gekauft.

Ich habe bereits “Kooperationsanfragen” von PR-Agenturen erhalten, die mir eine Vergütung anbieten, wenn ich von meinem Blog auf einen ihrer (großen) Kunden verlinke oder einen Beitrag über einen ihrer Kunden mit Link zu dessen Seite veröffentliche. Solche Anfragen lehne ich stets ab. 

Stattdessen sind Bezugslinks, die ich manchmal am Ende eines Beitrags setze, einzig eine ergänzende redaktionelle Information für die Leser und Leserinnen dieses Blogs. Es handelt sich weder um Affiliate-Marketing, noch werde ich von den Weinhändlern (oder jemand anderem) in irgendeiner Form dafür vergütet.

In normalen Zeiten trinke/verkoste ich um die 1000 spanische Weine im Jahr, die Mehrheit davon bei professionellen Besuchen, Events und Messen. Zudem kommt es vor, dass ich Muster von Weingütern und Distributoren erhalte. Wenn daraus ein Beitrag entsteht, dann mache ich es entweder im Text transparent oder informiere am Ende des jeweiligen Blogartikels darüber. 

Regelmäßig und häufig besuche ich Weingüter vor Ort. Für solche Besuche bezahle ich als Weinblogger nichts (die Reisekosten trage ich sehr wohl). Manchmal gibt mir ein Winzer die bei der Verkostung geöffneten Flaschen mit nach Hause, damit ich die Weine wieder probieren kann. Oft verhält es sich aber so, dass ich einige Weine selbst einkaufe, um sie zuhause nachzuverkosten. 

Ihnen nun viel Spaß auf meinem Blog Spaniens Weinwelten!