Orange Wine – mehr als Instagram tauglich

Die britische Supermarktkette Sainsbury’s hat im August 2020 eine Studie über aktuelle Trinktrends veröffentlicht, in der es auch um Orange Wine geht. Laut dieser Studie kaufen 29 Prozent der 18- bis 34-jährigen Weinkonsumenten Orange Wine, weil dieser optisch besonders gut auf ihrem Instagram-Feed rüberkommt.

33 Prozent in der Altersgruppe von 25 bis 34 Jahre finden Orange Wine darüber hinaus cool und trendy. Unter den 35- bis 54-jährigen hat der Coolness- und Instagram-Faktor eine weniger große Bedeutung. Hier gaben zwanzig Prozent der Befragten an, dass sie sich dafür interessieren, um ihr Getränkerepertoire zu erweitern.

Diverse Orange Wine
Orange Wines: mal klar, mal trüb, mal orange-, mal eher bernsteinfarben.

Sainsbury’s hebt in der Studie hervor, dass “oranger Wein” voll im Trend liegt. Nach eigenen Angaben verzeichnete die Kette innerhalb eines Jahres einen 468-prozentigen Anstieg an Verkäufen. 

Trotzdem sprechen wir von einem Nischenprodukt. Aus eigener Erfahrung in meinem Bekanntenkreis weiß ich, dass viele Weinliebhaber mit dem “Genre” Orange Wine nur wenig oder gar nicht vertraut sind.

Aus diesem Grund gebe ich im folgenden Beitrag zuerst einige grundlegende Informationen zum Orange Wine, quasi als Einführung. Wer sich mit dem Weingenre bereits auskennt, kann den Mittelteil überspringen und am Ende des Texts wieder einsteigen. Dann bespreche ich drei ziemlich unterschiedliche spanische Orange Wines.

Was ist Orange Wine?

Orange Wine – so albern das klingen mag – wird natürlich aus Trauben gemacht, genauer gesagt aus Weißweintrauben. Der Unterschied zum Weißwein besteht darin, dass “oranger Wein” nicht als Saft, sondern auf der Maische, also im Kontakt mit den Beerenhäuten, vergoren wird. Welche verschiedenen Arten der alkoholischen Gärung es gibt, habe ich übrigens einmal in diesem Beitrag beschrieben.

In den Beerenhäuten befinden sich Farbpigmente. Durch den Kontakt mit den Häuten verfärbt sich der Most orange (mal mehr, mal weniger). Ergo ist Orange nach Rot, Weiß und Rosé als vierte Weinfarbe anzusehen. Alternativ ist im Englischen manchmal von einem “skin-contact wine” die Rede, also von einem “Wein mit Schalenkontakt”.

Eine Definition kann somit kurz und knapp lauten: Orange Wine wird aus weißen Trauben gekeltert und dabei (wie ein Rotwein) auf der Maische vergoren.

Woher kommt Orange Wine?

Ziemlich sicher liegen die Ursprünge in Georgien. Dies aus einfachem Grund: Vor tausenden von Jahren wurden alle Weine – egal ob aus roten oder weißen Trauben – auf den Schalen vergoren. Da Georgien mit seiner 7000-jährigen Weingeschichte als Wiege des Weins gilt, dürfte es somit auch die Quelle des Orange Wines sein.

In Georgien ist Orange Wine bis heute weit verbreitet. Man bezeichnet ihn dort als Qvevri. 2013 erkannte die UNESCO diesen spezifisch georgischen Weinstil sogar als Weltkulturerbe an.*

Qvevri bezeichnet Wein aus Tonamphoren, die in der Erde eingegraben sind. Dies dürfte ein Grund sein, warum zahlreiche Weinmacher in aller Welt – vor allem jene aus der “back to the roots” Naturweinszene – Orange Wine in Amphoren ausbauen. Allerdings ist dies nicht zwingend: Oranger Wein kann natürlich auch im Stahltank oder im Holzfass ausgebaut werden. Diesbezüglich weiter unten zwei Beispiele aus Spanien.

* Nachtrag vom 15.01.2021: Bitte beachten Sie zu diesem Absatz die Kommentarspalte. Ein Leser dieses Blogs hat richtigerweise darauf hingewiesen, dass Qvevri nicht gleichbedeutend mit Orange Wine ist. Qvevri ist vielmehr eine spezielle Art von Tonamphore. Der Begriff steht also für ein Gefäß, in dem Wein in Georgien traditionell ausgebaut wird. Das kann auch Weiß- und Rotwein sein. Ergo: Die Qvevri-Weinkultur wurde 2013 von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt, nicht etwa Orange Wine.

Ist Orange nur ein anderes Wort für Naturwein?

Orange Wine ist besonders im Naturweinmilieu beliebt und verbreitet – ich hatte das eben schon angedeutet. Vielleicht gibt es deshalb Leute, die den Begriff gleichbedeutend mit Naturwein setzen. Das ist jedoch falsch. Ein Naturwein muss nicht unbedingt Orange sein, und gleichfalls muss Orange nicht zwingend ein Naturwein sein. Weiter unten stelle ich beispielsweise einen orangen Wein vor, der kein Naturwein ist, obwohl er aus biologischem Anbau stammt.

Bei welcher Temperatur trinkt man Orange Wine?

Ich trinke Orange Wine recht kühl, aber nicht kalt. Meine Empfehlung lautet bei 12 °C bis 14 °C Weintemperatur. Dadurch, dass Orange Wine auf den Schalen vergärt, enthält er mehr Tannin als Weißwein. Bei einer kalten Weintemperatur, sagen wir 8 °C bis 10 °C, fühlt sich das Tannin hart und unangenehm im Mund an.

Wie schmeckt Orange Wine?

Orange Wines schmecken natürlich ganz unterschiedlich, eben genau so, wie es geschmacklich völlig verschiedene Rot- und Weißweine gibt. Wenn es so etwas wie einen groben gemeinsamen Nenner gibt, dann lässt sich wahrscheinlich sagen, dass Orange Wine (im Vergleich zu Weißwein) mehr Körper und Struktur hat, dafür weniger fruchtig und blumig daherkommt. Stattdessen dominieren eher erdige, würzige und vegetabile Weinaromen. Falls überhaupt eine Frucht zum Vorschein kommt, dann geht sie oftmals in die Richtung Apfel, Zitrus und Quitte.

Dreimal Orange aus Spanien.

Wenn sich eine große Supermarktkette wie Sainsbury’s dem Orange Wine annimmt (wie eingangs dargelegt), dann weiß man, dass dieses Genre zu einem gewissen Grad im Mainstream angekommen ist.

Bei der Recherche konnte ich allerdings keine seriösen Zahlen über den Absatzanteil von Orange Wine in Spanien finden. Ich vermute, die Quote ist immer noch sehr gering, meine Schätzung liegt bei unter einem Prozent. Zwar gibt es inzwischen recht viele orange Weine auf dem Markt, aber fast immer werden sie in geringen Mengen produziert, die nicht selten weniger als 1000 Flaschen pro Jahrgang umfassen.

Für diesen Beitrag habe ich elf orange Weine aus Spanien probiert. Zum Teil war ziemlich verrücktes Zeugs darunter. Ein Godello aus Galicien war derart trüb und seine Textur fühlte sich so faserig an, dass er mich an frisch gepressten Saft erinnerte. Er hatte sogar noch kleine Teilchen von Hautschalen drin. Die folgenden drei Weine sind allerdings spitze bzw. entsprechen eher meinem Geschmack.

García de Verdevique –  2019 Mil Pieles, V.T. Cumbres del Guadalfeo

Alberto und Antonio Garcia vom Weingut Garcia de Verdevique
Von Alberto und Antonio Garcia kommt der klasse Orange Wine “Mil Pieles”. Aus Vigiriego (50%) und fünf weiteren weißen Rebsorten gekeltert. Ausbau im Stahltank.

Mil Pieles 2019 vom Weingut García de Verdevique ist ein bernsteinfarbener Orange Wein, der zur Hälfte aus der Rebsorte Vigiriego gewonnen ist. Es handelt sich um eine autochthone Rebe der Provinz Granada. Die anderen fünfzig Prozent kommen von fünf weiteren Weißweintrauben. Die Reben wachsen auf schiefrigen Böden und sind mitunter bis zu 120 Jahre alt. Der Anbau ist (natürlich) biologisch. Die spektakulären Steillagen auf bis zu 1350 m.ü.NN sind schwer zugänglich und werden deshalb mit Pferden gepflügt.

Mil Pieles erfährt eine Maischestandzeit von dreißig Tagen und wird einzig im Stahltank ausgebaut. Es handelt sich um einen Naturwein, der unter anderem mit wilden Hefen vergoren ist, der keine Schwefelzugabe erfährt und ebenfalls nicht geschönt ist.

Mil Pieles wirkt sehr klar und sauber in der Aromatik. Der erdig-mineralische Wein zeigt saftige Frische (gute Säure und Zitrusnoten) bei mittlerem Körper. Mir bereitet er viel Trinkfreude. Der Jahrgang 2019 umfasst zwar nur 650 Flaschen, ist aber in Deutschland im Alpujarra-Shop meines Freundes Werner Hofer beziehbar.


Microbio Wines – 2018 Kilómetro 0 “el origen”, Rueda (ohne D.O.) 

Orange Wine, Microbio, Rueda
Naturwein, 100% Verdejo, 140 Jahre alte Reben. Maischegärung in 1000-l-Tonamphore. Weiterer Ausbau in burgundischen Barriques und abschließend wieder in Amphore.

Kilómetro 0 el origen 2018 von Microbio Wines macht dem Namen “Orange” alle Ehre. Dieses Gewächs mit zwei Monaten Maischekontakt sieht wirklich orange aus. “Ein komplexer Wein für Leute ohne Komplexe”, steht auf dem Rücketikett geschrieben.

In der Tat: Dieser Naturwein aus biodynamischem Anbau und aus wurzelechten, 140 Jahre alten Verdejo-Reben fällt sicher in die Kategorie “funky”. Mir gefallen das feine Tannin und die Frische dieses Weins. Eine Flasche hatte eine expressive Aromatik mit reifer Quitte und angenehmen Bittertönen. Das schmeckte interessant und animierend und hatte einen klasse Trinkfluss. Die andere Flasche hatte einen Sauerkraut-Ton, der weniger schön war.

Dass Flaschen von ein und demselben Wein unterschiedlich schmecken, kommt ab und zu vor. Gerade bei den ungeschwefelten, ungeschönten und unfiltrierten Naturweinen ist dies häufiger der Fall. Dadurch, dass diese Weine nicht stabilisiert sind und dadurch, dass man ihnen ihre Wildheit lässt, können sie sich anders entwickeln.

Wenn ein Wein zum Beispiel in mehreren Behältnissen ausgebaut wird, kann das Resultat in jedem Behältnis ein anderes sein. Ebenfalls kann sich (Natur)Wein nach dem Abfüllen in den Flaschen unterschiedlich entwickeln – abhängig von Transport, Lagerung und den chemischen Prozessen, die während der Flaschenreife stattfinden.

Einmal verkostete ich gleichzeitig drei Flaschen eines Naturweins (gleicher Jahrgang), die allesamt völlig unterschiedlich schmeckten. Das war bei einem Blind Tasting. Als ich am Ende vom Gastgeber erfuhr, dass ich eben den selben Wein degustierte, konnte ich es kaum glauben, so enorm waren die Unterschiede zwischen den Flaschen.

Seither sage ich öfters, dass man bei den sogenannten “Naturals” eigentlich keinen Wein, sondern Flaschen trinkt. Bei “Kilómetro 0” war das genau so: zwei Flaschen, zwei Weine. Einer top, einer flop.

Wer in Sachen Wein stets auf der sicheren Seite sein will, lässt von Naturweinen besser die Finger. Wer bereit ist ein Risiko einzugehen, wird manchmal belohnt und manchmal enttäuscht – Naturwein ist im Grunde wie das Leben. Und Kilómetro 0 ist in Deutschland unter anderem in diesem Shop beziehbar.


Herència Altés – 2016 Trementinaire, D.O. Terra Alta

Orange Wine, Trementinaire, Herència Altés, Terra Alta
Hochfeiner Orange Wine aus Garnacha Blanca. Maischegärung im Stahltank. Danach zwei Jahre Ausbau in gebrauchten Holzfässern.

Mit Trementinaire 2016 von Herència Altés stelle ich abschließend einen Orange Wine vor, der – streng genommen – kein “Natural” ist. Zwar entstammt das Gewächs einem biologischen Anbau und es wird auch mit wilden Hefen spontan vergoren. Winzerin Nuria Altés gibt dem Wein allerdings dosiert Schwefel bei.

Das Weingut Herència Altés im katalanischen Anbaugebiet Terra Alta begeistert mich rundum. Die diversen Rot- und Weißweine aus den regionaltypischen Trauben Garnacha Tinta, Garnacha Peluda und Garnacha Blanca sind Extraklasse. Sie zeichnen sich durch Klarheit und Persönlichkeit aus, und ich habe sie in diesem Beitrag auf Spaniens Weinwelten bereits einmal besprochen.

Trementinaire ist ein eleganter und komplexer Orange, der mich an die leichte Version eines Amontillado erinnert. Dieses Geschmacksbild resultiert gewiss vom zweijährigen oxidativen Ausbau in gebrauchten Holzfässern. Für Nuria Altés ist dieser Wein auch eine Hommage an die Weintraditionen in Terra Alta: “Unsere Vorfahren haben alle Trauben stets auf den Schalen vergoren und in Holzfässern ausgebaut”, sagt sie. Was Nuria dabei in die Flasche zaubert, ist großes Kino. Gekeltert ist der Wein sortenrein aus Garnacha Blanca – alte Reben auf Kalksteinböden.

Derzeit wird Trementinaire nicht in Deutschland vertrieben. Vorbestellungen mit etwas Vorlaufzeit bzgl. Lieferung nimmt die Weinzeche in Essen entgegen.


Weitere Infos:

Alle Beitragsfotos: © Spaniens Weinwelten

4 Kommentare

  1. Einen schönen guten Tag!

    Vielleicht darf ich zu diesem schönen Beitrag etwas ergänzend präzisieren.
    Nur kurz vorweg: Das in der zitierten Studie 29 Prozent der 18- bis 34-jährigen Weinkonsumenten Orange Wine kaufen (ob sie ihn dann auch tatsächlich trinken, wäre noch zu beweisen), weil dieser optisch (!) besonders gut auf ihrem Instagram-Feed in den Fotos so schön leuchtet, lässt flach blicken! Das passt zu der Dreiviertel-Hose einer energischen Verganerin neulich im Bio-Markt, bei Null Grad Temperateness – weil man so ihre nicht lederne Alternative eines Winterschuhs als Statement einfach besser sehen kann. So unterschiedlich die Mitteilungsbedürfnisse, so mitgehört in Berlin-Charlottenburg. Nun, mich wundert eigentlich nichts mehr.

    Qvevri ist zuerst der georgische Name einer Ton-Amphore, der allerdings das kulturhistorische Merkmal zweier Henkel fehlt – Qvevris dienten nicht als Transportgefäß.

    Amphoren-Wein, also Wein im Qvevri ausgebaut – und darauf besteht mein früherer georgischer Kollege – wird allerdings nicht generell als „Qvevri“ bezeichnet, oder etwa so vor Ort bestellt, denn nicht jeder Wein aus der Amphore ist denn gleich ein Orangewein, bei Roten sowieso nicht. Bestellt man kurz und knapp nur einen Qvevri, erhält man meist einen leidenschaftlichen Vortrag und die Frage, was man dann tatsächlich trinken oder kaufen möchte.

    Zur bislang allgemein akzeptierten Auffassung, dass in Georgien mit rund 7.000 Jahren die Wiege des Weinbaus liegt, wird schon seit 2004 und seither ständig unterlaufen und ist inzwischen hinfällig. In dem Jahr fanden Chinesische Archäologen bei Ausgrabungen in der zentralchinesischen Provinz Henan Beweise des ältesten Weins der Welt, die Funde belegen, dass in China bereits vor rund 9.000 Jahren Wein erzeigt wurde. Bis dahin ging man für China von rund 6.000 Jahren aus.

    Im Weiteren und dank der heutigen interdisziplinären Vernetzung der Forschung sind aus den ersten Interpretationen in den Jahren wissenschaftliche Fakten geworden. Allen voran hat sich als führende Kapazität Prof. Dr. Patrick McGovern verdient gemacht, Anthropologe und Biomolekulararchäologe von der Uni Pennsylvania, u. a. Experte für die Kulturgeschichte von Gärung und Fermentation.

    Hinzu kommen zuverlässige High-Tech-Verfahren, wie Massen-und Infrarot-Spektrometrie, Isotopen-Analyse oder die Chromatographie. Inzwischen lassen sich, auch aus vielen anderen Kulturleistungen, wissenschaftlich sehr alte Transferrouten von Waren, Handwerk und Techniken nachgewiesen rekonstruieren, derzeit rund 7000 Jahre älter als die alte Seidenstraße vor rund 2.000 Jahren. So geht man nun davon aus, dass auch das Herstellen von Wein aus China über Eurasien bis ins heutige geografische Europa vermittelt wurde.

    An den Auswertungen und akademischen Zusammenfassungen beteiligt ist auch die Gutenberg-Uni Mainz, dort der Sinologe und Sprachwissenschaftler Prof. Peter Kupfer, der sich ebenfalls schon lange mit der Rolle des Weinbaus im alten China beschäftigt. Ergebnis dieses wissenschaftlichen Dialogs ist das 2019 im OSTASIENVERLAG erschienene Buch: „Bernsteinglanz und Perlen des Schwarzen Drachen – Die Geschichte der chinesischen Weinkultur“.

    Man sollte sich zumindest für Geschichte und Wissenschaft interessieren, die anspruchsvolle Lektüre lässt sich nicht mal nebenbei runterputzen wie die meisten sonst pflegeleicht abgehandelten Weinbücher.

    Im Sommer 2020 wurden erneute Ergebnisse zu weiteren Grabungen und Funden in China veröffentlicht, die noch einer neuen offiziellen Publikation entgegensehen. Geht man davon aus, das die bisherigen Erkenntnisse sicher nicht das Jahrzehnt des chinesischen Weinbaus als spontanes Start-Up markieren, wird noch einiges zu entdecken und zu erforschen sein.

    Der Ursprung für des Menschen Weinbaus könnte also sogar noch beeindruckend weiter zurückreichen.

    Mit besten Grüßen aus dem Lockdown in Berlin

    Michael Holzinger

    1. Hallo Herr Holzinger,

      Danke für die Anmerkungen. Gut, dass es aufmerksame Leser gibt. Dass ich Qvevri mit Orange Wine gleichgesetzt habe, ist falsch. Da haben sie völlig recht, da ist mir ein Fehler unterlaufen.

      Qvevri steht für eine spezielle Art von Tonamphore, in der natürlich auch Rotwein ausgebaut werden kann. Halten wir das so gerne für alle Leserinnen und Leser fest.

      Danke und beste Grüße!
      Thomas Götz

  2. Lieber Herr Götz,

    mal abgesehen von dieser kleinen Begrifflichkeit war es jedenfalls interessant, über Orange aus Spanien etwas zu lesen. Gerne immer wieder mal beizeiten Hinweise in diese Richtung können dem weinfreund sicher nicht schaden 🙂

    Der Hinweis zum offenkundig “steinalten” Weinbau in China hat mich tatsächlich erst motiviert – vielleicht inspiriert es ja den einen oder anderen interessierten Leser, dem etwas Aufmerksamkeit zu schenken.

    Viele Grüße Michael Holzinger

  3. Ein wirklich sehr ausführlicher Artikel. Danke dafür! Mich persönlich würde der Orange Wein aus Georgien sehr interessieren. Mal schauen ob man die uralte Kultur auch wirklich im Wein schmecken kann.

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